Die BEFA 2025 - Eine kleine, familiäre Messe

Mein erster Besuch auf einer BEFA

In diesem Jahr war ich zum ersten Mal auf einer BEFA. Bislang habe ich immer nur die PIETA in Dresden besuchen können, eine überschaubare Fachmesse, die Besucher auf den zweiten Blick finden.
Die BEFA macht einen ähnlichen Eindruck. Ich reise mit dem Zug an, schleppe mich von der Bahnstation über Parkplätze und an Straßen entlang – zur Arena.  Und ich bin nicht die Einzige. Ich hatte mehr erwartet – der Name „Maimarkthallen“ suggerierte mir: größere Hallen, mehr Technik, vielleicht eine beeindruckendere Ausstellung. Doch was ich fand, war ein kleiner, aber feiner Branchentreff, der durch eine ganz besondere Atmosphäre bestach.

Versteckte Halle, vertraute Atmosphäre

In der Arena frage ich mich durch: Es geht weiter unter einer Brücke durch. Eine weitere Haltestelle. Ich schmore in der Sonne mit Sack und Pack. Dann rechts ein flacher Bau. Menschen. Alle streben zu einem Eingang neben der Halle. Ich orientiere mich auch dorthin.
Es geht über einen weiteren Parkplatz versteckt in eine Halle. Hier am Eingang sehe ich die ersten Schilder, die mir Orientierung geben. Das war nicht gerade der große, zentrale Messekomplex, den ich mir vorgestellt hatte. Doch das machte die Sache auch irgendwie charmant.

Während ich auf die Akkreditierung warte sehe ich hier ein Winken, dort ein Hallo. Einige werden durch die Sperre gelassen… Eine überschaubare Größe, eine „Wandermesse“, bei der man immer wieder auf bekannte Gesichter trifft. Die BEFA wirkt sehr familiär und persönlich, als ob man sich schon lange kennen würde. „Man“ trifft sich, plauscht miteinander, diskutiert nicht nur über Produkte, sondern auch über Erfahrungen und alltägliche Herausforderungen. Hier geht es weniger um den schnellen Verkauf und mehr um den Austausch – so wirkt es.

Särge und Trauerschmuck im Fokus

Der erste Eindruck ist: Technik. Sie soll den Transport von Särgen leichter machen. Doch das ist nur der erste Eindruck. Der Rundgang zeigt dann anderes: Auffällig ist der Fokus auf traditionelle Themen der Bestattungsbranche. Särge und Trauerschmuck sind stark vertreten, aber auch Softwareunternehmen. Das war schon im Frühjahr auffällig: Der Trend zur Digitalisierung.

Die verschiedenen Anbieter präsentieren Lösungen, die auf den ersten Blick nicht so unterschiedlich erscheinen. Doch im Gespräch erschließen sich die verschiedenen Ansätze für den Dienst an den Trauernden, um den Abschied zu gestalten.

Bestattungsfahrzeuge – mehr als nur Transport

Einen großen Raum nehmen auch auf der BEFA Bestattungsfahrzeuge und Zubehör für den Transport ein. 
Die Einblicke in die Ausgestaltung sind interessant. Ausstattungsvarianten sind hier sichtbar. Auf der Messe bietet sich eine gute Gelegenheit, nicht nur das blinkende Äußere zu bestaunen und nicht nur eine Ausstattungsvariante beim Kollegen. Hier lassen sich auch die verschiedenen Einbauten testen. Es geht ja nicht nur einen würdigen und praktischen Transport, sondern auch um eine sekundäre Funktionalität. Was muss im Falle des Falles zur Hand sein?

Technik und Software im Hintergrund

Etwas weniger spektakulär wirken die Stände der Softwaredienstleister. Doch alle waren vertreten – und belagert. Es gibt einige Anbieter, die Programme zur Verwaltung von Bestattungsunternehmen und zur Planung von Bestattungen und Trauerfeiern präsentierten. 

RapidData lockt mit einem Gewinnrad. Und XXX stellt seine Software in der Entwicklungsphase vor. Sie greift auf die Traditionen von XXX zurück. 

Networking und Austausch: Persönlicher als erwartet

Besonders beeindruckt war ich von der angenehmen Atmosphäre, die auf der gesamten Messe herrschte. Es war eine Messe, bei der man wirklich miteinander ins Gespräch kam. Man konnte sich Zeit nehmen, um mit den Ausstellern zu sprechen, sich Produkte und Dienstleistungen genauer anzusehen und bei einer Tasse Kaffee weiter zu plaudern. Dies ist eine völlig andere Erfahrung als die hektischen, überfüllten großen Messen, bei denen man kaum einen klaren Gedanken fassen kann.

Fazit: Ein Messebesuch voller Einblicke

Fazit: Die BEFA-Messe war eine kleine, aber feine Veranstaltung, die durch ihre familiäre Atmosphäre und den Austausch auf Augenhöhe glänzte. Sie bot viele interessante Einblicke in die Welt der Bestatter, mit einem klaren Fokus auf die praktischen und traditionellen Aspekte des Berufs. Für mich als Erstbesucherin war es eine wertvolle Gelegenheit, die Branche aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen und mich mit erfahrenen Bestattern und Ausstellern auszutauschen. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch!

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buero(at)impulse-fuer-bestatter.de

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