Eilmeldung: LEBEN UND TOD - zum letzten mal in Freiburg

LEBEN UND TOD wechselt die Trägerschaft – letzte Freiburger Ausgabe 2026, dann ist Schluss

Ein grundlegender Wandel

Die Fachmesse LEBEN UND TOD steht vor einem grundlegenden Wandel: Zum 1. Januar 2027 übernimmt die Deutsche PalliativStiftung die Trägerschaft von der ahorn Kultur GmbH. Das seit Jahren bewährte Team um Projektleiterin Meike Wengler und Alexander Kim bleibt dabei weiterhin für die inhaltliche und strategische Ausrichtung verantwortlich – das Konzept aus Fortbildung, Messe und Netzwerk soll erhalten bleiben, der hospizlich-palliative Schwerpunkt sogar ausgebaut werden.

Freiburg bekommt noch eine letzte Ausgabe

Wichtig für alle Planungen: Der Standort Freiburg wird nicht sofort aufgegeben. Am 16. und 17. Oktober 2026 findet die LEBEN UND TOD dort ein letztes Mal statt – erst danach ist in Freiburg Schluss. Grund für die Aufgabe des Standorts ist laut Veranstalter, dem kleinen Team mehr Raum für die inhaltliche Arbeit zu verschaffen.

Ab 2027 konzentriert sich die LEBEN UND TOD dann ausschließlich auf Bremen, künftig stets im Frühjahr. Der nächste Termin dort: 16. und 17. April 2027, unter dem Motto „Ich fühle was, was du nicht siehst!“ – Gefühle in Hospiz, Palliative Care und Trauerbegleitung.

Nicht der erste Wechsel: Rückblick auf 2024

Der jetzige Trägerschaftswechsel ist nicht der erste in der Geschichte der Messe. Die LEBEN UND TOD wurde ursprünglich von der M3B GmbH veranstaltet, dem städtischen Betreiber der MESSE BREMEN – dort fand 2024 mit der 15. Ausgabe auch die bislang letzte Auflage unter diesem Dach statt. Bereits am 8. April 2024 hatte die M3B GmbH bekanntgegeben, dass die LEBEN UND TOD ab August 2024 in die Trägerschaft der Ahorn Kultur GmbH übergeht – einer Tochter der Ahorn Gruppe, dem größten deutschen Anbieter von Bestattungsdienstleistungen. Das Projektteam um Meike Wengler und Alexander Kim wechselte damals komplett zur Ahorn Kultur GmbH, während die Veranstaltung selbst weiterhin als Gastveranstaltung in den Hallen der MESSE BREMEN sowie in Freiburg stattfand.

Der jetzige Wechsel zur Deutschen PalliativStiftung ist damit bereits der zweite Trägerschaftswechsel innerhalb von rund drei Jahren – nach nur gut zwei Jahren unter dem Dach der Ahorn Kultur GmbH. Anders als 2024 ist diesmal aber auch eine strukturelle Verkleinerung verbunden: der Wegfall des zweiten Standorts Freiburg.

Eine Lücke für den Südwesten – und eine mögliche Alternative in der Schweiz

Für Fachbesucher aus Südbaden, dem Elsass und der Nordwestschweiz, die bislang regelmäßig zur Freiburger Ausgabe kamen, entsteht ab 2027 eine reale Lücke: Bremen liegt für diese Region deutlich weiter entfernt als der bisherige Freiburger Termin.

Interessant in diesem Zusammenhang: Nur zwei Wochen nach der letzten Freiburger LEBEN UND TOD startet mit ABSCHIED’26 am 29. und 30. Oktober 2026 in der Messe Luzern eine neue Schweizer Fachmesse mit sehr ähnlichem Themenspektrum – Vorsorge, Palliative Care, Bestattung und Trauerbegleitung. Die Messe richtet sich ausdrücklich auch an Aussteller und Fachbesucher aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein und deckt unter anderem die Bereiche Bestattungs- und Friedhofswesen sowie Aus- und Weiterbildung ab.

Angesichts der engen zeitlichen Nähe und der thematischen Überschneidung könnte ABSCHIED’26 für Fachleute aus der Grenzregion aber praktisch eine Rolle übernehmen, die bislang die Freiburger LEBEN UND TOD gespielt hat.

Was das für die Branche bedeutet

  • 2026 bleibt planbar: Die Freiburger Ausgabe im Oktober 2026 findet wie gewohnt statt – hier ändert sich für Besucher und Aussteller zunächst nichts.
  • Ab 2027 zieht sich LEBEN UND TOD auf Bremen zurück, mit gestärktem Fokus auf Hospiz und Palliative Care.
  • Fortbildungswillige Bestatter im Südwesten sollten sich rechtzeitig nach Alternativen umsehen – ABSCHIED’26 in Luzern ist dabei eine naheliegende, wenn auch offiziell nicht bestätigte Option.

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