Pralinen & Schmuck

Im Gespräch mit Jewel Concepts

Eine unerwartete Begegnung

Die kleine schwarze Box fasziniert. Mein Gesprächspartner zieht sie heran. Darauf das Logo von Jewel Concepts in Weiß. Eigentlich war ich gerade dabei, die Manschettenknöpfe zu fotografieren, da tritt Cees Janssen an mich heran. „Ob ich Hilfe brauche?“ fragt er freundlich. Ich freue mich über die Aufmerksamkeit und frage bei der Gelegenheit, was die Box mit Pralinen denn mit Jewel Concepts zu tun habe.

Pralinen als Verkaufsstrategie: Tradition trifft auf Innovation

Es sind große Pralinen in Milchschokoladenbraun, Weiß und glänzendem Schwarzbraun. Sie haben eine Prägung, fein und präzise. Ich bin beeindruckt, sie wirken selbst wie kleine Kunstwerke. „Meine Frau hat eine Pralinenmanufaktur, und so nehme ich ihre Pralinen mit auf die Messen“, erklärt Janssen und fordert mich auf, eine zu probieren. Ich zögere, schaue noch einmal. Sie sind wirklich groß. Keine Praline für einen Happs. Dann siegt die Neugier. Ich nehme eine. Milchschokolade mit weißer Füllung.

Fingerabdrücke als Kunstwerke

Dann kommen wir ins Gespräch. Jewel Concepts kenne ich schon lange – dem Namen nach und dem Sehen nach. Doch bislang gab es noch keine Gelegenheit zum Gespräch. Schon bald sind wir vertieft und ich erlebe einen Mann mit Witz, Esprit und viel Begeisterung. Ein Juwelier, der seinen Beruf liebt und seine Nische gefunden hat. Jewel Concepts gibt es seit knapp 20 Jahren in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Das Unternehmen bietet Fingerabdrücke aus Edelmetallen an. Der Preis ist damit nicht so niederschwellig wie bei anderen Mitbewerbern.

Der Fingerabdruck: Ein bleibendes Andenken

Während wir uns über das Unternehmen, Bestattermarketing und persönliche Erfahrungen austauschen, zaubert er diese ominöse Box hervor. Wir wechseln im Gespräch von persönlichen Erlebnissen zu Verkaufsmethoden. Gleichzeitig wandert ein Metallplättchen auf die Theke. Dann Etiketten, die auf die kleine Platte geklebt werden. Ich schaue gespannt zu – und nun öffnet sich endlich diese kleine Box. Es ist ein Stempelkissen.

Haptik vs. Digitalisierung

Seine Hände verschränken sich über dem Bauch, während er über die Methoden spricht, wie die Abdrücke genommen werden. „Manche Bestatter arbeiten gerne mit Scannern und digitalisieren das, aber die traditionelle Methode ist viel wirkungsvoller und verkauft viel besser …“ erklärt er. Manche Hinterbliebene vergleichen sogar das fertige Schmuckstück mit dem Abdruck, um sich zu überzeugen, dass es das richtige ist. So können sie das. Wir geben es ihnen mit. Das ist ihr Besitz, ihre kostbare Erinnerung.

Verkauf mit Herz

Kurz reinigt er sich den Finger und leitet mich an. Ohne Zögern tupfe ich meinen Zeigefinger auf das Stempelkissen. Nein, das war zu sachte, muss ich noch einmal kräftiger tupfen. Dann eine sachte Berührung des Etiketts und jetzt ist da mein Fingerabdruck gestochen scharf mit den seltsamen Querlinien, die mir so vertraut sind.

Der Fingerabdruck im digitalen Zeitalter

Diesmal wandert das Etikett nicht zerknüllt in den Papierkorb. Cees Janssen klebt es in eine Karte. Ich darf sie studieren, während wir über die Art und Weise, wie verkauft wird, sinnieren. Ich lächle und bewundere meinen Abdruck in der Klappkarte. Der Abdruck soll im Besitz des Kunden bleiben, erklärt er. Einige Bestatter bevorzugen es so. Dann ist die Digitalisierung einfach, er kann scannen, fotografieren. Doch wenn der Kunde mit dem Kärtchen kommen muss, braucht es eine Lösung.

Er greift nach einer kleinen Faltkiste, lächelt verschmitzt und erklärt: „Wir haben lange darüber nachgedacht und dann so eine kleine Box entwickelt…“. Er stellt sie zwischen uns, schiebt unten den Fingerabdruck hinein und fotografiert ihn dann. Das Bild ist gestochen scharf mit 600 dpi. – Eine kleine Photobox, lächle ich.

Verkauf als magisches Erlebnis

Er löscht das Foto und erst jetzt faltet Janssen die Klappkarte und überreicht sie mir dann mit beiden Händen. Ich lächle breiter. Der Zauber eines guten „Verkaufs“ – ich habe kein Produkt bekommen, sondern ein Geschenk. Manchmal ist Verkaufen Magie…

Unterstützung sinnvoll?

Sie möchten mehr wissen? Sprechen Sie mich gerne an. Ich unterstütze Sie gerne bei Ihrer Marketingstrategie – online und offline:

buero(at)impulse-fuer-bestatter.de

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